Klarstein Downfire Gasgrill

Ich esse schon gerne mal ein Stück gutes Fleisch wenn wir bei uns im Garten grillen. Bisher habe ich meine Steaks stets auf dem Grill zubereitet und war mit dem Ergebnis (Branding und Garpunkt) eigentlich meist zufrieden gewesen. So einen Steakgrill habe ich erst bei einem Besuch von einem Freund kennengelernt und war die schnelle und ausgezeichnete Zubereitung von Steaks mit dem Gerät sehr begeistert. Somit stand für mich fest, dass ich mir auch so ein Gerät zu legen muss. Für mich stand aber schon am Anfang außer Frage für solch ein Gerät 600 oder 800 Euro zu bezahlen, denn dies macht keinen Sinn da ich dafür einen richtig guten Gasgrill bekommen könnte. Außerdem so oft esse ich dann auch keine Steaks. Nach dem Vergleichen von mehreren Geräten standen die Marken Klarstein, Tepro und Gourmetmaxxx in der engeren Auswahl, welche sich hinsichtlich der Verarbeitung, Ausstattung und Preis kaum unterschieden. Ich entschied mich schlussendlich für das Gerät von Klarstein, da ich schon einige Gerät von dieser Firma besitze und damit bisher immer zufrieden gewesen bin.

▩ Verarbeitung ▩

Der Grill wird in zwei Umkartons mir einer Menge Füllmaterial geliefert, damit er während des Transportes keinen Schaden nimmt. Die Verarbeitung ist wertig und ordentlich. Der Grill ist zum größten Teil fertig verschraubt und in wenigen Handgriffen gleich startbereit. Die Schauben sind ordentlich eingezogen und stehen nicht über. Der Grill besteht aus leicht zu reinigen Edelstahl und steht stabil auf 4 dicken Gummifüßen, welche noch montiert werden müssen. Manche Einzelteile, wie die beiden Roste und die herausnehmbaren Seitenwände für die Wahl der Einschubhöhe, sind einseitig leicht scharfkantig. Dort muss man ein wenig beim hantieren damit aufpassen.

 

▩ Funktion ▩

Die Verteilung der Hitzeentwicklung über das obere Keramikelement ist ausgezeichnet, wenn der Grill seine benötigte Aufwärmphase hatte. Ich lasse das Gerät immer etwa 5 Minuten aufheizen, damit die volle Betriebstemperatur erreicht wird.  Einige solcher baugleichen Geräte muss man mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug entzünden. Dieses ist beim Steakgrill von Klarstein nicht nötig. Das Zünden des Gases funktioniert über eine elektrische Zündung. Somit bleibt der Geruch von verbrannten Haaren und die Schrecksekunde aus. Die AA-Batterie für die Zündung ist im Lieferumfang mit enthalten. Der 50mbar Druckminderer und der Gasschlauch machen einen stabilen Eindruck und funktionieren auch dementsprechend, aber der Schlauch hätte gerne etwas länger sein können.

Die Röstzeit für meine Steaks schwankte immer zwischen 45 Sekunden und 1 Minute. Dies kommt natürlich auch auf die Dicke an. Nach der Röstzeit von beiden Seiten auf der oberen Schiene nehme ich dann die Steaks herunter und platziere sie dann im unteren Bereich zum Nachgaren. Nach weiteren 3 Minuten sind die Steaks dann fertig. Das Resultat ist meiner Meinung nach unschlagbar und lässt einem das Grillherz höherschlagen und der Jubel der Gäste ist einem gewiss. Beachten muss man aber, dass auf das Rost nur zwei Steaks passen, somit muss man bei mehren Steaks oder Gästen immer nach einander grillen. Aber durch die schnelle Zubereitung ist dies eigentlich kein Problem. Die Röstaromen der Rip-Eye und Rumpsteaks sind ausgezeichnet und meiner Meinung nach auch noch besser als über dem Grill.

 

Die Reinigung des Grills ist denkbar durch den verbauten Edelstahl denkbar einfach. Die Seitenwände mit den Führungsschienen lassen sich leicht aushaken. Diese gehen bei mir mit den Garschalen in die Spülmaschine und sind damit ruck zuck sauber. Rost ist mir dabei noch nicht aufgefallen. Die Roste wasche ich aber immer von Hand ab. Den Innenraum des Grills reinige ich mit einem weichen, feuchten Geschirrspültuch. Dann nehme ich ein Papierküchentuch, welches leicht mit Speiseöl benetzt ist und reibe den Grill von außen damit ein. Dann poliere ich das Öl ein, so das kaum noch ein Ölfilm merkbar ist. Wahrscheinlich rede ich es mir nur ein, dass dieser Vorgang zum Materialerhalt des Edelstahls beiträgt, aber der Grill sieht nach mehrmaligem Gebrauch immer noch aus, wie gerade aus dem Karton gezogen.

▩▩ Fazit ▩▩

Ich habe für den Grill 169,99 € incl. Versand bezahlt und bereue den Kauf bisher überhaupt nicht. Ob ein Grill in der oberen Preiskategorie mit 600 € ein besseres Resultat erzielen würde, wage ich zu bezweifeln. Sicherlich gibt es einen Unterschied, der den Preis in der Oberliga begründet. Ich für meinen Teil bin aber voll und ganz mit dem Grill zufrieden.

 

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