Nationalpark Paklenica und Totenraststeine Mirila

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Endlich war die Zeit gekommen den Nationalpark direkt vor der Haustür zu erkunden.

Velika Paklenica – Anica luka – Waldhütte Lugarnica – Paklenica Hütte
Zwischen gewaltigen Berghängen wandert man in den Park hinein. Ein kleiner Bach begleitet einem den ganzen Weg bergauf und lädt immer wieder zum Rasten und Baden ein. Nachdem die 500 Höhenmetermarke erklommen wurde, eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf die Schluchten, welche einem das Schwitzen in der Hitze schnelle vergessen lassen.
Am Ende der Wanderung lädt die Paklenica Hütte mit einem halb natürlichen halb künstlichen Schwimmbecken zu einer Abkühlung ein.
Falls die Besichtigung der Höhle „MANITA PEĆ“ auf der to do Liste steht, sollte man zeitig mit der Wanderung beginnen, da die Höhle nur von 10-13 Uhr geöffnet ist.

Außerdem empfehlenswert ist die Wanderung  zu den Totenraststeinen von Starigrad, den sogenannten Mirila. Der 40 minütige sanfte Aufstieg führt an zwei Plätzen vorbei an denen man die Totenraststeine bewundern kann.
Vom 17. Jh. bis ins 20 Jh. lebten die Bewohner der kroatischen Adriaküste in weit entlegenen Behausungen im Velebit-Gebirge von der Viehzucht. Familienmitglieder starben noch Zuhause bei den Angehörigen. Sie wurden nach ihrem Tot in ein gewöhnliches Leichentuch gewickelt und auf einer hölzernen Bahre transportiert. Die Bergwege von den abgelegenen Höfen zur Dorfkirche und zum Dorffriedhof waren meist sehr lang und beschwerlich. Dennoch war es Brauch, dass die Träger nur einmal unterwegs rasten und den Toten auf der Erde absetzen durften.
An solchen, bestimmten Plätzen „nahm der Verstorbene zum letzten Mal Abschied von der Sonne“. So entstanden Familienraststeine, die das Andenken an die Verstorbenen bewahrten und wichtiger waren als das Grab selbst, weil man der Ansicht war, dass sich im Grab „lediglich“ ein Körper ohne Seele befinde, welcher auf dem Mirilo geblieben ist.
Unter den Leichnam wurden flache Steine gelegt, die genau seiner Körperlänge und -breite entsprachen. An den Fuß wurde ein Stein gestellt, der von Natur aus abgerundet war oder später entsprechend geformt wurde, und an den Kopf ein ähnlich geformter, aber etwas größerer so genannter Kopfstein.
In den Kopfstein wurde im Gegensatz zum Fußstein zahlreiche Symbole hinein gemeißelt.

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